Modul 1 – Grundlagen & Denkmodell
Zielorientierte Funktionsdiagnostik – Up to Date für die digitale Zahnmedizin
Beschreibung:
Viele Behandler arbeiten heute vollständig digital – Scan, CAD/CAM, schnelle Eingliederung. Und trotzdem passieren die gleichen „Überraschungen“: Empfindlichkeiten, Chipping, Abplatzungen, „Biss passt nicht“, Beschwerden nach der Eingliederung. Diese Fortbildungsreihe macht den Zusammenhang sichtbar: In der digitalen Zahnmedizin ist Funktion nicht weniger wichtig, sondern sie ist der entscheidende Stabilitätsfaktor. Die Teilnehmer lernen relevante Befunde zu erheben, Okklusionskonzepte zu verstehen, Registrate und Gelenkaufzeichnungen sicher anzuwenden und Therapiepfade strukturiert zu planen – von Einzelzahn bis Totalrehabilitation.
Rahmen & Einordnung (VieSID / Wiener Schule)
Die Fortbildungsreihe ist inhaltlich an den Grundgedanken der Wiener Schule / VieSID (Vienna School of Interdisciplinary Dentistry) ausgerichtet: individualisierte Funktionsdiagnostik, okklusale Medizin und interdisziplinäres Denken – praxisnah und umsetzbar in modernen Workflows. Warum ist diese Kursreihe die richtige:
- Die Kurse vermitteln mehr Sicherheit in digitalen Workflows
- Klarheit im „Warum“: Funktion vs. Parafunktion nachvollziehbar und klinisch relevant
- Bessere Planbarkeit: Befund → Konzept → Registrat/Bewegung → Umsetzung
- Standardisierte Übergaben an das Labor: weniger Rework, weniger Chairtime, bessere Ergebnisse
- Direkter Praxis-Transfer: Checklisten, Standards, Falllogik sind sofort anwendbar.
Modul 1 – Grundlagen & Denkmodell
Funktion ist die Basis – gesund & erkrankt verstehen
- Funktion als Fundament jeder Therapie (präventiv, restaurativ, prothetisch, implantatprothetisch).
- Funktion vs. Parafunktion: Mechanismen, klinische Konsequenzen, typische Fehlerbilder.
- Psycho-/Stress-Komponente und Kauorgan: warum „Kopf“ und „Kiefer“ zusammengehören.
- Dynamik des Kauorgans: warum Molarenbewegungen nicht nur der Eckzahnführung folgen.
- Okklusionskonzepte im Überblick: Unterschiede, Indikationen, typische Missverständnisse.
- Sequenzielles Okklusionskonzept (Wiener Schule) und funktionelle Determinanten nach Prof. Slavicek.
- Nutzen bewegungsbasierter Systeme: CADIAX und MODJAW – wann sinnvoll, was bringt es im Alltag?
Alle Fakten auf einen Blick
- Hauptreferent: Dr. Alexander Hacker
Co-Referenten: Zahntechnikermeister Thomas Markert , M.S.C Rudi Slama.
- Kooperationspartner: Zahnarztpraxis Dr. Hacker × Dental-Technik-Markert GmbH
- Veranstaltungsort: Dental-Technik-Markert, Quellenweg 36, 97708 Bad Bocklet
Optional: Hospitationen in der Praxis Dr. Hacker – Zahnärztliches Zentrum, Hallstraße 2, 90762 Fürth
- Teilnehmerzahl: maximal 18 Personen (auch Hands-on)
- Modulformat: Freitag 09:00–18:00 Uhr, Samstag 09:00–max. 14:00 Uhr
- Fortbildungspunkte: 18 Punkte je Modul
- Networking: Freitag Abend: gemeinsames Abendessen & Austausch (Labor / Umgebung)
- Unterlagen: Handout + Checklisten/Workflows pro Modul, Teilnahmezertifikat
Zielgruppe
- Zahnärzte und Zahnärztinnen mit wenig Berufserfahrung, die überwiegend digital arbeiten (Intraoralscan, CAD/CAM, digitale Workflows).
- Gegebenenfalls Zahntechniker (Schnittstelle Praxis–Labor, Okklusion/Artikulator, digitales Design).
- Optional Praxisteam (insbesondere für Befund- und Scan-Teil in Modul 2).
Termin Eigenschaften
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Datum, Uhrzeit |
Freitag, 29. Januar 2027 |
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Veranstaltungsende |
Samstag, 30. Januar 2027 |
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verfügbare Plätze |
16 |
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Anmeldeende |
Samstag, 23. Januar 2027 |
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Einzelpreis (inkl. MwSt.) |
1,250.00 |
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Ort |
Dental-Technik-Markert GmbH
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